Hinter LUISE HAASE stecke ich, Irit
Ich habe mich mit 12 Jahren in Glasperlen verliebt. Ich weiß nicht mehr, woher, aber ich hatte einen Katalog von Janet Coles, in dem man Perlen aus verschiedenen Ländern bestellen konnte. Für mich war das damals sehr teuer, trotzdem habe ich mir ein paar ausgewählte Perlen bestellt und sie wie kleine Schätze geliebt.
Nach meiner Ausbildung zur Damenschneiderin und Kommunikationsdesignerin habe ich begonnen, Schmuck zu gestalten. Anfangs vor allem Einzelstücke, inzwischen aber klar wiederholbare Stücke. Aus diesen Entwürfen sind unterschiedliche Kollektionen entstanden, wo viele Stücke miteinander kombinierbar sind.
Ich lebe auf dem Land, arbeite in meiner Werkstatt und liebe Farben sowie Materialien. Ich trage selbst am liebsten Schmuck, den man vergisst und kaum spürt – Schmuck, bei dem man nicht das Bedürfnis hat, ihn gleich wieder auszuziehen, weil er stört.
Der Labelname LUISE HAASE ist der Mädchenname meiner Oma. Ich mag den Klang des Namens, und meine Oma hatte eine natürliche, zurückhaltende Art, die trotzdem edel wirkte. Das entspricht sehr meiner Vorstellung von meinem Schmuck.
