Ich mache mir momentan sehr viele Gedanken um Social Media – naja, um genau zu sein um Instagram. Ich hatte letztes Jahr schon mit dem @luisehaase Account begonnen und dann alles wieder gelöscht, weil nichts ging. Ich habe einfach nicht durchgehalten. Jetzt habe ich mir vorgenommen, komme, was wolle, den Account einfach zu füllen und darauf zu hoffen, dass mir irgendwann auch mehr Menschen folgen – vor allem Menschen, die sich für handgemachten Perlenschmuck und leichten Boho-Style interessieren.
Man wird ja zugeschüttet mit Coaches: „Wie mache ich es richtig?“, „Wie gewinne ich 1 Mio. Follower?“ usw. Aber – und ich glaube, da geht es nicht nur mir so – das stresst mich mehr, als es mir hilft. Auf der einen Seite soll man authentisch sein und bleiben, und auf der anderen Seite „muss“ man aber dieses und jenes tun, um einem Algorithmus gerecht zu werden.
Bei mir funktioniert das nicht. Wenn ich authentisch bin, würde ich mich auf Insta nicht zeigen wollen. Ich war schon immer kamerascheu und es kostet mich echt Überwindung. Aber ich weiß: Ohne Gesicht geht heute überhaupt nichts mehr. Von daher versuche ich gerade, über meinen Schatten zu springen und einen Mittelweg zu finden. Allerdings stelle ich fest, dass ich am Ende immer mehr Zeit mit den Gedanken und der Umsetzung für Instagram, Reels oder Posts verbringe, als ich in meine Schmuckherstellung und den Shop stecke. Zeit ist ja bekanntlich knapp. Da weiß ich jedenfalls noch nicht so recht, wie ich damit umgehen soll.
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Ich sag’ dann jetzt schon mal DANKE!

