Warum ich Perlenschmuck mag, der nicht nervt!

Oder genauer: Ich trage lieber Schmuck, der leicht ist, anschmiegsam, und den man im besten Fall irgendwann vergisst.
Ich arbeite viel mit meinen Händen. Oft sitze ich am Schreibtisch, der Arm liegt auf der Tischkante, und gerade Armbänder haben mich dabei früher schnell gestört. Es hat gedrückt, gezwickt oder einfach genervt. Das war der Moment, in dem ich gemerkt habe, wie wichtig mir das Tragegefühl ist.
Als ich angefangen habe, meinen eigenen Schmuck zu gestalten, war das einer der wichtigsten Punkte: Ich wollte etwas entwerfen, das leicht ist. Schmuck, bei dem man nicht sofort das Bedürfnis hat, ihn wieder abzulegen, weil er stört.
Kleine Glasperlen sind dafür ein wunderbares Arbeitsmaterial. Sie sind oft sehr flexibel, passen sich gut an und lassen viel Bewegung zu. Außerdem liebe ich die Farben und die Strukturen, die man mit ihnen entstehen lassen kann. Sie wirken ruhig, aber nicht langweilig.
Ich mag Schmuck, der nicht sehr aufdringlich ist und den man gut miteinander kombinieren kann. 

Da ich sehr sensibel bin, spüre ich schnell, wenn etwas drückt oder mich nervt. Das war schon als Kind so. Die Prinzessin auf der Erbse.
Aber das ist okay. Ich habe gelernt, damit umzugehen. Und ich glaube, ich bin damit nicht allein. Es gibt bestimmt viele Menschen, denen es ähnlich geht.
Vielleicht ist genau das der Grund, warum mir leichter, anschmiegsamer Perlenschmuck so wichtig ist.